Gebäudeversicherung

In erster Linie ist die monatliche Beitragshöhe von der Versicherungsgesellschaft abhängig, aber selbstverständlich auch vom Leistungsumfang, dem aktuellen Wiederaufbauwert und der Bauweise des versicherten Gebäudes. Massivhäuser mit einem so genannten Hart-Dach, werden in der Regel besonders günstig versichert. Im Gegensatz dazu werden für Häuser in Leichtbauweise, beispielsweise als Holz, Lehm oder mit einem Reetdach, höhere Versicherungsbeiträge anfallen, da diese Häuser für die Versicherungsgesellschaft ein deutlich höheres Risiko darstellen. Aber auch die Region in welcher ein Haus steht, ist bei der Beitragshöhe entscheidend. Hier spielen zum Beispiel verbundene Risiken wie Leitungswasserhärte oder die Sturmhäufigkeit eine wichtige Rolle, wodurch der entsprechende Versicherungsbeitrag variieren kann.

Zusätzliche Einschlüsse bei der Gebäudeversicherung
Prinzipiell ist der Einschluss von Überspannungsschäden sinnvoll, gerade wenn der Versicherungsnehmer über teure Elektronik verfügt, welche fest im Haus eingebaut ist. Je nach Region kann unter anderem aber auch der Einschluss von Elementarrisiken sinnvoll sein. Hierzu gehören unter anderem Erdbeben, Erdrutsch, Überschwemmung, Schneedruck oder auch Lawinen. Dieser Risikoeinschluss ist teilweise schwer bei den Versicherungsgesellschaften zu realisieren und häufig sind zehn Jahre Schadensfreiheit eine Bedingung bei Vertragsabschluss.

Vor dem Abschluss einer Gebäudeversicherung sollte jeder Versicherungsnehmer einen entsprechenden Versicherungsvergleich durchführen. Zum einen kann er sich ausführlich über verschiedene Angebote informieren und zum anderen kann er genau entscheiden, welche Leistungen und Konditionen seinen Ansprüchen und Bedürfnissen gerecht werden.

Gebäudeversicherung ist eigentlich nur ein Überbegriff für eine Vielzahl von Versicherungen, welche bei Schäden rund um eine Immobilie und damit verbundenes Zubehör greifen. Auch wird diese Versicherung zwischen verschiedenen Zielgruppen differenziert. Hierzu zählen unter anderem Mieter, Eigentümer, Bauherren und Besitzer einer Immobilie.

Zur Gebäudeversicherung eines Mieters zählt beispielsweise die Hausratversicherung, welche den eigentlichen Hausrat gegen Schäden absichert. Hierzu zählen nicht nur die vorhandenen Möbel, sondern alle beweglichen Gegenstände einer Wohnung, also auch Kleidung, Lebensmittel und sogar Kleintiere. Im Bereich des Mietrechts kann der Mieter eine Mieterrechtsschutzversicherung abschließen und besonders wichtig ist die private Haftpflichtversicherung.

Zur Gebäudeversicherung der Eigentümer zählen unter anderem die Wohngebäudeversicherung und eine Gewässerschadenhaftpflicht, zur Abwendung von Ansprüchen bei Wasserschäden. Im Bereich des Mietrechts ist der Eigentümer mit einen Vermieterrechtsschutzversicherung stets gut beraten, ebenso wie mit einer Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht und einer Hausratversicherung, welche den eigenen Hausstand absichert.

Zur Gebäudeversicherung für Bauherren zählt als wichtigste Versicherung der Unfallschutz, aber auch eine Bauherrenhaftpflicht.

Welche Versicherungsart für den Einzelnen infrage kommt, hängt immer von den eigenen Bedürfnissen und Ansprüchen ab. Grundsätzlich ist eine Gebäudeversicherung für jeden Hausbesitzer schon fast unverzichtbar und sollte bereits frühzeitig abgeschlossen werden. Vor dem Abschluss einer Versicherung ist ein entsprechender Versicherungsvergleich durchaus empfehlenswert, denn auf diese Art und Weise werden bis zu 50 verschiedene Angebote gleichzeitig miteinander verglichen und der Interessierte kann sich in Ruhe für ein passendes Angebot entscheiden.

Abschluss einer Wohngebäudeversicherung

Prinzipiell sollte eine wirklich gute Wohngebäudeversicherung nicht nur gegen die gängigsten Schäden wie Feuer, Blitzschlag, Ex- und Implosion oder Leitungswasser schützen, sondern auch die Kosten beispielsweise für Rohrverstopfungen oder auch Mehrkosten infolge behördlicher Auflagen erstatten. Besonders diese Mehrkosten sind extrem wichtig, aber werden leider immer wieder beim Abschluss einer Wohngebäudeversicherung vergessen.

Schnell kann es infolge eines Brandes passieren, dass das gesamte Haus niederbrennt, was für den Moment schlimm genug ist. Allerdings ist es noch lange nicht damit erledigt, dass die entsprechende Versicherung den Schaden übernimmt und die Kosten des abgebrannten Hauses erstattet. Sollte es zwischenzeitlich beispielsweise zu Gesetzesänderungen gekommen sein, dann kann es durchaus vorkommen, dass das neue Haus in einer anderen Bauweise errichtet werden muss. In diesem Fall sollte eine gute Wohngebäudeversicherung die anfallenden Mehrkosten tragen, da sie ansonsten wirklich als leistungsschwach zu bezeichnen wäre. Ebenso sollte der Versicherungsnehmer zwingend darauf achten, dass in den Versicherungsleistungen auch Abbruch- und Aufräumkosten enthalten sind, welche ansonsten nach einem Brand vom Versicherungsnehmer zu tragen wären. Hier können die Kosten häufig das eigene Budget übersteigen.

Bei einer Wohngebäudeversicherung sollte der Hausbesitzer nicht ausschließlich auf die Versicherungsbeiträge schauen, denn innerhalb einer Hausratversicherung können entstandene Schäden unter Umständen noch überschaubar sein, bei einem Schaden am Haus sieht die Realität schon anders aus und oftmals führen diese Schäden in den wirtschaftlichen Ruin.

Natürlich möchte jeder Besitzer einer Immobilie dieses Eigenheim auch ausreichend schützen vor Schäden, welche durch Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Hagel entstehen können. Jährlich geschehen jedoch viele Unfälle und Unwetter, welche große Beschädigungen am Haus hinterlassen können und nur der Abschluss einer Wohngebäudeversicherung bietet in diesen Fällen Schutz vor dem wirtschaftlichen Ruin. Im Versicherungsfall übernimmt die jeweilige Versicherungsgesellschaft alle anfallenden Kosten, um das entsprechende Gebäude reparieren zu können, damit es wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden kann. Mit einer Gebäudeversicherung ist allerdings nicht nur das eigene Haus versichert, sondern auch alle Gebäude und Gegenstände, welche fest mit dem Haus verbunden sind. Hierzu zählen unter anderem auch Fenster, Heizungen, verklebte Teppiche und natürlich auch alle Einbaumöbel. Ebenso sind auf dem Grundstück vorhandene Gebäude mitversichert, wie beispielsweise Garagen, Carports, Geräteschuppen oder ein Gartenhaus.

Die unterschiedlichen Versicherungsgesellschaften bieten natürlich auch unterschiedliche Tarife an, denn während einige Versicherungen nur Feuer-, Wasser-, Sturm- und Hagelschäden versichern, bieten andere Gesellschaften auch ausreichenden Schutz bei Elementarschäden. Diese können infolge von Hochwasser, Erdbeben, Überschwemmungen, Schneedruck oder Lawinen entstehen.

Grundsätzlich sollte jeder Versicherungsnehmer selbst entscheiden, welchen Versicherungsumfang seine Gebäudeversicherung besitzen sollte und sich mittels eines Versicherungsvergleichs für ein passendes Angebot entscheiden. Das Internet bietet ausreichend Hilfe über zahlreiche Vergleichsportale und Tarifrechner, wobei der Versicherungsnehmer in der Regel auch sofort online eine Gebäudeversicherung abschließen kann.

 

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